Stell dich deiner Angst

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So viele Menschen in meinem Umfeld setzen sich gerade mit ihren Ängsten auseinander. Berufliche Ängste. Verlustängste. Finanzielle Ängste. Die Angst, nicht genug zu sein. Die Angst, sich neu zu orientieren. Die Angst vor Gesprächen – und so vielem mehr.

Doch wozu haben wir eigentlich diese Ängste? 

Oft sind sie nichts anderes als Blockaden. Sie erschöpfen uns, ziehen unsere runter, rauben uns den Schlaf und die Freude am Leben. 
Wir drehen uns im Kreis, verlieren die Leichtigkeit – und je länger wie in diesem Angststurm bleiben, desto tiefer ziehen uns die Gedanken hinunter.
Alles scheint auswegslos, hoffnungslos – und manchmal taucht sogar der Gedanke auf: Ich kann nicht mehr. Ich will nicht mehr. Ich weiss einfach nicht wie es weitergeht.

Zwei solcher Gespräche hatte ich alleine in dieser Woche – und es macht mich tief traurig zu sehen, wie sehr Ängste ein Leben bestimmen können. 

Doch, was tun in solchen Momenten? Rückzug? Noch tiefer in den Strudel hinein? Alles mit sich allein ausmachen? 

❌ NEIN! Ganz klar: NEIN!

Die Lösung liegt im Sprechen.

Im Kommunizieren im Öffnen. 
Sich jemandem anvertrauen bedeutet: 
👉🏻 loslassen, was dich so sehr runter zieht.
👉🏻 einen neuen Blickwinkel bekommen – durch jemanden, der nicht selbst mitten im Strudel steckt, sondern von aussen klar sehen kann.

Denn eines dürfen wir uns bewusst machen 
Angst ist KEINE Handlung 
Ängste sind NUR Gedanken 


Angst bedeutet STILLSTAND 

Und wie oft hast du im Rückblick schon gemerkt: Als ich mich meiner Angst stellte, war es gar nicht so schlimm.
Meist wurde es sogar leichter. Klarer. Besser. 

Denn Angst will uns klein halten. Sie will uns in der Komfortzone lassen. Sie ernährt sich von unseren Gedanken, von unserer Aufmerksamkeit – wie ein trotziges kleines Kind, dass immer lauter schreit, je mehr wir uns mit ihm beschäftigen. 

Natürlich haben Ängste einen Ursprung – oft in der Kindheit, in Verletzungen, die wir erlebt haben. Doch bevor wir uns auf die Suche nach diesen Wurzeln machen, braucht es den ersten Schritt raus aus dem Sturm! Raus aus dem Kreislauf. Öffnen. Reden. Den Fokus verwenden.

Mein Wunsch alle, die gerade stark mit ihren Ängsten kämpfen:
Mach den ersten Schritt hinaus aus dem Sturm. Dreht euch nicht weiter im Kreis. Bewegt euch – auch wenn ihr die Lösung noch nicht kennt. 

Die Antwort zeigt sich oft im Gespräch. 
Denn in dem Moment verliert die Angst ihre Macht.
Sie wird kleiner, schwächer – und dein Bauchgefühl, dass schon längst die Lösung kennt, kann endlich zu Wort kommen. 

Habt den Mut, euch zu öffnen 
Teilt eure Ängste. 
Geht den ersten Schritt. 

Denn wenn ihr es nicht tut – dann gewinnt die Angst. Und das ist das einzige, was sie will: 
Noch viel viel mehr Aufmerksamkeit!

Hei, ich bin Nelly

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